Photovoltaik-Fahrradunterstand — Lernen. Bauen. Klimaschutz.

Nachhaltigkeitsziele dieses Projekts

Projekt­beschreibung

Ein Projekt der Freien Waldorfschule Melle (Klasse 4) — gebaut von Schüler*innen, Eltern und Lehrkräften unter Anleitung von Fachleuten.

 

Als Geschäftsführung der Freien Waldorfschule Melle freue ich mich, Ihnen unser besonders wirkungsvolles und nachhaltiges Projekt vorzustellen:

Gemeinsam haben unsere Viertklässler*innen (zu Beginn des Baus noch unsere Drittklässler*innen) mit Eltern und Lehrkräften einen neuen Fahrradunterstand errichtet - das Besondere: das Dach ist mit Photovoltaik-Modulen belegt. In einem nächsten, noch geplanten Schritt wird der erzeugte Strom E-Fahrrad-Ladepunkten zur Verfügung gestellt. So verknüpfen wir praktisches Handwerk, Klimabildung und konkrete CO₂-Einsparung in einem Modell, das direkt im Alltag unserer Schulgemeinschaft wirkt.

 

Warum dieses Projekt die Auszeichnung verdient:

 

Partizipation von Anfang an: Kinder, Eltern und Lehrkräfte haben aktiv gebaut - unter fachlicher Anleitung. Das stärkt Verantwortungsbewusstsein, Teamgeist und handwerkliche Kompetenz und macht das Thema Klimaschutz erfahrbar.

 

Bildung, die bleibt: Projektunterricht, Technik und erneuerbare Energie verschmelzen. Die Viertklässler*innen lernen nicht nur theoretisch über Nachhaltigkeit, sie gestalten sie mit eigenen Händen.

 

Konkreter Klimanutzen: Die PV-Module sind nicht nur Dachbedeckung, sondern produzieren sauberen Strom für die Schule und künftig für das Laden von E-Fahrrädern - ein direkter Hebel, um Autofahrten zu reduzieren und die Mobilitätswende lokal zu fördern.

 

Vorbildwirkung & Skalierbarkeit: Das Modell ist kosteneffizient, leicht übertragbar auf andere Schulen und stärkt die lokale Gemeinschaft - ein Multiplikator für klimafreundliches Verhalten.

 

Nachhaltigkeit in Organisation & Pflege: Die Wartung und Betreuung sind langfristig in der Schulgemeinschaft verankert; Pflicht und Pflege sind Teil des Lernkonzepts.

 

Mit diesem Projekt schaffen wir nicht nur Infrastruktur, sondern ein lebendiges Lernfeld: Junge Menschen erleben, wie aus Sonne Strom, aus Gemeinschaft Veränderung wird. Wir würden uns sehr freuen, wenn die Jury dieses praxisnahe, generationenübergreifende und nachhaltig wirkende Projekt mit dem Westenergie Klimaschutzpreis würdigt - als Beispiel dafür, wie Schulen aktiv zur Energiewende und Mobilitätswende beitragen können.

 

Mit freundlichen Grüßen

Jan Tappmeyer

- Geschäftsführung -

 

Wir setzen uns ein für:

Demokratie und Beteiligung
Naturschutz
Artenschutz
Klimaschutz
Wärme- u. Energiewende

Und sind dabei hier aktiv:

in der Unterrichtsgestaltung
im weiteren Schulleben
in der Stadt

Indem wir:

debattieren und hinterfragen
uns vernetzen / Verbündete suchen
künstlerisch & kreativ aktiv sind
handwerklich aktiv sind
auf Sorgen Benachteilgter des sozial-ökologischen Wandels eingehen
uns selbst Wissen und Fertigkeiten aneignen
Stellung beziehen und kundtun

Die Idee entstand

aus dem Unterricht
im Rahmen der Schulselbstverwaltung & -organisation