On Tour. Georgien - Teil Europas

Projekt­beschreibung

Das Projekt „Auf nach Georgien“ bietet Schülerinnen und Schülern eine besondere Möglichkeit, eines der faszinierendsten Länder Europas kennenzulernen.

Mit Karten, einer vorgegebenen Route und einem Fragenkatalog gehen die Teilnehmenden auf eine virtuelle Forschungsreise, entdecken georgische Landschaften, Traditionen, Geschichte und moderne Entwicklungen. Das Projekt verbindet Recherche, Kreativität und interkulturelles Lernen – und macht junge Menschen neugierig auf die Welt.

 

Dass deutsche Schülerinnen und Schüler heute verstärkt Interesse an Georgien haben, hat gute Gründe. Zwischen Deutschland und Georgien bestehen historische Verbindungen, die bis zu den deutschen Siedlungen im 19. Jahrhundert zurückreichen. Diese Beziehungen werden durch kulturelle Kooperationen und Hochschulpartnerschaften kontinuierlich vertieft.

 

In den 2020er-Jahren gewinnt die Zusammenarbeit weiter an Dynamik. Georgien beteiligt sich aktiv an europäischen Bildungs- und Wissenschaftsprogrammen wie Erasmus+, wodurch sich neue Möglichkeiten für Austausch, Forschung und gemeinsame Projekte eröffnen. Gleichzeitig wächst in Deutschland die georgische Diaspora, und die Kooperation in Bereichen wie Migration, Medizin und IT wird immer enger. Ein tieferes Verständnis der georgischen Kultur erleichtert den gesellschaftlichen Dialog und schafft neue Perspektiven für gemeinsame Initiativen.

 

Das Projekt „Auf nach Georgien“ fördert nicht nur Wissen, sondern auch wichtige Zukunftskompetenzen: selbstständiges Arbeiten, kritisches Denken, Teamfähigkeit und interkulturelle Sensibilität. Für Investoren bietet es die Chance, ein Bildungsformat zu unterstützen, das jungen Menschen internationale Orientierung vermittelt und sie auf eine global vernetzte Zukunft vorbereitet.

 

Eine Investition in das Projekt ist eine Investition in Bildung, Dialog und die nächste Generation international denkender junger Menschen.

Kooperation

Das Projekt ist in die Nachbarschaft eingebunden und arbeitet mit schulexternen Akteuren zusammen.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen Materialien des georgischen Fremdenverkehrsamts, Reiseführer, Atlanten und Online-Ressourcen. Zur Unterstützung des Projekts wurde bereits ein Erasmus-Teilnehmer aus Georgien eingeladen, der den Lernenden authentische Einblicke in die georgische Kultur, Geschichte und Gesellschaft vermittelt. So erfahren die Teilnehmenden praxisnahes Lernen und direkten Austausch mit einer Person aus dem Land, was ihre interkulturellen Kompetenzen stärkt und das Projekt besonders lebendig und attraktiv macht.

Entwicklung in der Zukunft

Das Projekt „On Tour. Georgien“ hat großes Potenzial für die Zukunft.
Es kann ausgeweitet werden, indem weitere Klassenstufen einbezogen oder Kooperationen mit Schulen in Georgien aufgebaut werden. Virtuelle Austauschprojekte oder gemeinsame Workshops mit georgischen Schülerinnen und Schülern könnten das interkulturelle Lernen intensivieren. Aktuell arbeiten die Russischlehrkräfte aktiv an der Planung und Organisation eines Schüleraustauschs nach Georgien für das nächste Jahr. Außerdem ist denkbar, das Projekt durch Exkursionen, Kultur- oder Kochworkshops sowie Kooperationen mit Unternehmen und Bildungseinrichtungen zu erweitern. Langfristig könnte „On Tour. Georgien“ als kontinuierliches Programm etabliert werden, das nicht nur Wissen über Georgien vermittelt, sondern auch internationale Vernetzung, Sprachpraxis und praktische Forschungskompetenzen stärkt.

Wir setzen uns ein für:

Demokratie und Beteiligung
Stärkung gesellschaftlichen Engagements
Friedensförderung
interkulturelle Begegnung
eine offene u. tolerante Gesellschaft

Und sind dabei hier aktiv:

in der Unterrichtsgestaltung
im weiteren Schulleben
in der Waldorfbewegung
in globalen Partnerschaften

Indem wir:

debattieren und hinterfragen
künstlerisch & kreativ aktiv sind
handwerklich aktiv sind
uns selbst Wissen und Fertigkeiten aneignen

Die Idee entstand

aus einem anderen Anlass: Schülerwettbewerb - Begegnung mit Osteuropa

Nachhaltigkeitsziele dieses Projekts